20 junge Menschen, 10 Tage, 1 Fluss – Retten wir die Ötztaler Ache solange es noch geht!!

Willst du dich für den Schutz von Flüssen und Natur einsetzen?

Genießt du gerne die Aussicht von Bergen?

Bist du bereit gemeinsam mit anderen abenteuerliche Erfahrungen zu sammeln?

Foto by C. Praxmarer – Ötztaler Ache

Dann klicke auf den nachfolgenden und bewirb dich jetzt! lieber früher als später!

deutsche Version: https://forms.gle/7oxV1YVB8HDJww9v8

englische Version: https://forms.gle/XZkcxjQwyQFJM5PD7

Bewerbungsfrist ist der 15. Juni 2022

Sei mit dabei, dem Rauschen der Ötztaler Ache zu lauschen. Denn es ist in Gefahr und soll von Kraftwerken verschlungen werden. Biologische Artenvielfalt, eine weitestgehend intakte Abflussdynamik, Wasser zur Bewässerung von Landwirtschaft, Moorlandschaften des Platzertals gehen verloren.

Mehr Infos zu den Plänen der Kraftwerke findest du hier:  https://www.fluessevollerleben.at/kaunertal/

oder siehe den vorherigen Blogeintrag.

Wann? 16.Juli – 26. Juli

Wo? Entlang der Ötztaler Ache (in Tirol)

Wer? Junge Erwachsene zw. 18-30 Jahren mit viel Freude am (alpinen) Wandern

Was?

Wandere: über Stock und Stein alpiner Berge, entlang Fels und Fluss der Ötztaler Ache.

Entdecke: Biodiversität, Artenvielfalt und am Ende des Tages vielleicht die ein oder andere Blase an den Füßen.

Sammle: Selbsterfahrungen in einer Gruppe von 20 jungen Erwachsenen.

Warum?

Lerne: dich kritisch mit Wasserkraft und Gewässerschutz auseinanderzusetzen.

Teile: Naturerfahrungen, Diskussionen, Essen und Schlafplatz mit anderen.

Wachse: in deinen politischen, gesellschaftlichen und sozialen Perspektiven und in deinem Bewusstsein für Natur und Umwelt.

….und setze dich so für den Schutz der Ötztaler Ache ein!

Kostet mich der Riverwalk etwas?

Um deinen Platz beim Riverwalk zu reservieren bitten wir dich um eine Teilnahmegebühr von 100 Euro innerhalb von drei Wochen nach Verständigung der Teilnahme am Riverwalk. Diese hilft uns dabei die Kosten für Schlafplatz, Materialien, Essen etc. decken.

Sollte diese dich daran hindern am Riverwalk teilzunehmen, kannst du uns dies in der Bewerbung mitteilen. Es gibt Mittel für individuelle Förderungen.

Wann erfahre ich, ob ich am Riverwalk teilnehmen kann?

Wir werden dich Mitte Juni per Mail informieren, ob du dabei bist.

Komm also mit uns mit Murmeltiere noch einmal murmeln zu hören, Innäschen äschen und Alpenschneehühner noch einmal schne(i)en zu hören.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

 

Privatsphäre: Alle persönlichen Informationen werden nur für Organisationszwecke verwendet und nie ohne Einverständnis der Individuen mit Dritten geteilt.

Juhuu!! Bald startet die Bewerbung für den diesjährigen Riverwalk!!

Foto by C. Praxmarer

Bewerbungsstart: 20. April

Wann?

16.Juli 2022 – 26. Juli 2022

Wo?

Entlang der Ötztaler Ache in Tirol

 

Es geht Hoch hinaus – Entdecke und schütze bedrohte Gletscherflüsse des Ötztals

 

Die Natur um uns herum droht immer mehr zu verschwinden. Die Klimakrise schreitet dabei immer schneller und intensiver voran, wie auch der zuletzt veröffentlichte IPCC Bericht darlegt (https://www.ipcc.ch/2022/04/04/ipcc-remarks-wgiii-ar6-press-conference/).

Bäume, Pflanzen, und auch die letzten frei fließenden Flüsse Österreichs müssen weichen. So auch die Ötztaler Ache. Mehrere Kraftwerke sollen hier gebaut werden. Österreich hat bereits 70% der möglichen Kapazitäten für Wasserkraftwerke ausgebaut. An der Donau reihen sich Wasserkraftwerk an Wasserkraftwerk. Der Druck noch die letzten naturnahen Flüsse zu verbauen steigt scheinbar. Die Ötztaler Ache ist einer der letzten Gletscherflüsse der Alpen, der noch großteils unbeeinflusst fließen darf. Der dortige Bau von Wasserkraftwerken droht ihm somit das Wasser und seine Kraft zu entziehen.

Dabei zeigt der aktuelle IPCC Bericht klar, dass Klimaschutz und Naturschutz Hand in Hand gehen und wir gerade jetzt, in Zeiten der Klimakrise, auf lebendige Flüsse angewiesen sind.

Wie viel Nutzen bringt also ein Wasserkraftwerk, wenn frei fließende Flüsse dadurch zerstört werden und Biodiversität extrem sinkt?

Unter anderem mit diesen Themen wollen wir uns beim diesjährigen Riverwalk auseinandersetzen. Es wird Expert:innenvorträge geben und wir werden versuchen uns mit den verschiedenen Meinungen auseinanderzusetzen, zu diskutieren und gemeinsam unsere Perspektiven auf gesellschaftlicher, politischer und ökologischer Ebene zu erweitern.

Durch den Riverwalk 2022 wollen wir unser Bewusstsein für die uns umgebende Natur stärken und den Lauf der Ötztaler Ache von seinem Ursprung an elf Tage lang begleiten. Gemeinsam mit dir wollen wir lernen, was es heißt in einer Gruppe von Menschen Erfahrungen und Austausch zu sammeln, um gemeinsam einen alternativen gesellschaftlichen Umgang zu (er)leben. Awareness und Achtsamkeit sollen an Stelle von Macht und Hierarchie treten.

Sei also mit dabei einzigartige Naturerfahrungen in einer Gruppe von Menschen zu sammeln und dich kritisch mit Wasserkraft auseinanderzusetzen!!

Was jetzt zu tun ist? Bleibe aufmerksam, denn die Bewerbung startet mit 20. APRIL. Wir informieren dich hier und auf unseren Seiten auf Instagram, Facebook über den Bewerbungsstart.

Informiere dich auch selbstständig zum Thema Wasserkraft:

https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg3/

https://www.riffreporter.de/de/umwelt/kraftwerk-tumpen-habichen

https://www.fluessevollerleben.at/kaunertal/

 

Riverwalk

Bewerbungsstart: 20. April

Wann?

16.Juli 2022 – 26. Juli 2022

Wo?

Entlang der Ötztaler Ache in Tirol

Riverwalk 2021: Entdecke die Isel!

Heuer geht es wieder los: Der Riverwalk startet in die nächste Runde!

Willst DU Teil des Riverwalks 2021 werden?

… beschreiben dich die folgenden Punkte?

  • Bist du bereit für ein Abenteuer?
  • Bist du ein motivierter junger Erwachsener (18-30 Jahre alt) und möchtest für den Schutz von Flüssen und nachhaltige Entwicklung aktiv werden?
  • Möchtest du 20 weitere junge, motivierte Leute kennenlernen, Ideen austauschen, dich inspirieren lassen und gemeinsam dafür arbeiten, Bewusstsein für den Schutz naturbelassener Flüsse zu schaffen?
  • Möchtest du deine Leitungs- und Teamfähigkeit und Outdoor-Fähigkeiten verbessern, mehr über Umweltschutz lernen und dich für den Erhalt wilder Flüsse in den Alpen engagieren?

Wenn du diese Fragen mit “Ja” beantwortet hast, melde dich gerne bei uns für den nächsten Riverwalk! Bewirb dich jetzt und begleite uns auf einer einzigartigen Flusswanderung…

Hier gehts zur Anmeldung.
Die Bewerbungsfrist endet am 12.6.2021.


Wann und Wo?
Der Riverwalk 2021 findet von 21. – 26. Juli statt. Wir werden von Lienz entlang der Isel und ihren Zubringern eine Schlaufe wandern. Der Endpunkt unserer Wanderung ist Huben.


Warum machen wir das?
Die Zahl der frei verlaufenden, intakten Flüsse in Europa sinkt rapide. Die Isel ist einer dieser letzten wilden Flüsse. Ihre Zubringer drohen immer wieder verbaut zu werden. Der WWF hat eine Auge auf die letzten wilden Flüsse Europas und unterstützt lokale Partner beim Schutz dieser Naturjuwele. In den letzten Jahren sind Riverwalker entlang von Flüssen gewandert, die wie die Isel vor einer akuten Bedrohung standen, um darauf aufmerksam zu machen.
Die Isel wurde 2015 als Natura 2000-Gebiet ausgewiesen und vor Verbauung geschützt.
Sie dient nicht nur als Erholungsraum für die Bevölkerung und den Tourismus sondern ist auch als Forschungsgebiet für die Wissenschaft von großer Bedeutung. Ihre unberührte Landschaft bietet einen einzigartigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Sie hat mehrere Zubringerflüsse (Tauernbach, Kalserbach und Schwarzach), welche jedoch nicht zum Natura 2000 Schutzgebiet gehören und immer wieder in den Fokus zum Bau von Kraftwerken genommen werden.  Aktuell vor allem am Kalserbach.

Wir wollen mit dem Riverwalk aktiv dagegen aufstehen, mehr über naturbelassene Wildflüsse lernen und eine schöne Zeit mit coolen Menschen an der Isel und ihren Zubringern verbringen.


Was kostet mich die Teilnahme am Riverwalk 2021?
Um deinen Platz im Team zu reservieren, bitten wir um eine Teilnahmegebühr von 100,00 EUR*, welche innerhalb von drei Wochen nach Verständigung über die Aufnahme in das Team zu bezahlen ist. Dies unterstützt, Kosten wie Camping, Verpflegung, Outdooraktivitäten, lokale Mobilität, etc., zu decken.

*Für BewerberInnen, die Schwierigkeiten mit der Finanzierung haben, wird es eine Möglichkeit der Förderung geben, um die bzw. Teile der Kosten zu übernehmen!


Wann erfahre ich, ob ich am Riverwalk 2021 teilnehmen werde?
Wir werden die ausgewählten Teilnehmer Mitte Juni verständigen, wir freuen uns auf eure aussagekräftigen Bewerbungen!


Privatsphäre: Alle persönlichen Informationen werden nur für Organisationszwecke verwendet und nie ohne Einverständnis der Individuen mit Dritten geteilt.

Wir, das Planungsteam bestehend aus Ida, Gina, Kathi und Max freuen uns schon sehr auf dich! 🥳😊

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Riverwalk 2020: Glaciers, rivers and a mega powerplant

Imagine standing in a pristine Alpine valley in the middle of the Tyrolean Alps.  The blue sky above, crisp mountain air surrounds you, the glaciers glistening in the afternoon sun, the sound of a rushing river meandering between meadows of alpine flowers and gravel bars, mountain goats (Gämse) balance and run across a scree filled mountainside.

Nice, huh?

…and suddenly your idyllic moment is destroyed by the sound of bulldozers, cement mixers, and heavy machinery.  Starting to erect a wall of concrete the height of St. Stephan’s Cathedral.

Sounds like a nightmare?

Well guess what… It could be reality.

Sometimes no matter what you do, the annoying thing just won’t go away!

Sometimes it feels like one’s job never ends and it can take years and years, blood, sweat and tears…and many people with different perspectives (including ages) and from diverse backgrounds to reach a goal.  The goal is not new.  For more than 5 years, various organizations and local citizens groups have been fighting to prevent a MEGA DAM project in the Ötztal-Kaunertal area that would forever alter the beauty of the area, impact wildlife, threaten water resources and affect local populations dramatically – all in the name of “green energy.” In the meantime, we all know that the term has been twisted and turned to fit the needs of a few and leave the rest of us and the environment, well, screwed!

(C) C.Praxmarer_Oetztalerache
(C) C.Praxmarer_Oetztalerache
(C) C.Praxmarer_Oetztalerache

Thus, the aim of the next Riverwalk 2020.  We will join forces with local groups and other organizations to bring focus and gather youth support for the protection of the Ötztal-Kaunertal natural protection areas and last-remaining free-flowing rivers!  Join us when we walk along these beautiful streams and raise our voice for their protection! Interested in getting involved in the planning and helping out?  Send us an email info@generationearth.at

Riverwalk 2019 – This was it!

Der Anfang einer Reise und der Beginn unseres Abenteuers

14.&15.07.2019:  Nachdem wir gleich nach der Ankunft unsere erste Herausforderung – den Tarp-Aufbau trotz Hagelsturm – als Gruppe bravourös gemeistert haben, machten sich alle bereit für den „Big Jump“ in den wunderschönen aber eiskalten Formarinsee. Nach dem Abendessen auf der gemütlichen Freiburger Hütte standen Kennenlernspiele auf dem Programm! Am nächsten Tag machten wir uns gestärkt vom Frühstück auf zur Wanderung entlang der „Roten Wand“ und durchs „Steinernes Meer“. Am Abend bekamen alle durch eine Art indianisches Ritual neue, für sie bedeutungsvolle Namen.

Für die nächsten zwei Wochen waren wir Zenit, Distel/Dizzy, Wilde Almblume, Flussbär, Kolibri, Fuchsia, Sanddorn, Olive, Ylvie, Turing, Mann im Mond, Kleiner Bär, Klimaritter, Turin, Nemo, Matti, Julie, Platane, Mike Horn und Rhiannon.

Von der Quelle bis ins Lechtal

16.07.2019: Heute sind wir das erste Mal mit Sonne aufgewacht. Nach einem etwas stressigen Start in den Tag und dem Geburtstagsständchen für „Wilde Almblume“ sind wir heute endgültig von der warmen Freiburger Hütte aufgebrochen. Schon zu Beginn unserer Wanderung konnten wir direkt die Lechquelle bestaunen. Die Wegweiser*innen lotsten uns bequem und sicher den Lech entlang nach Lech, wo uns „Berggeist“ mit einer entspannenden Mediation- und Yogaeinheit verwöhnte. Unser Lager ist schon am Sportplatz Lech aufgebaut und wir hoffen auf eine trockene Nacht und guten Kürbiseintopf. PS: Leider musste uns heute ein Mitglied verlassen. Wir wünschen unserer „Platane“ alles Gute.

17.07.2019: Nach der ersten Nacht unterm Tarp haben wir uns heute mehr oder weniger ausgeschlafen und durchgefroren auf den Weg zum Wildwasserschwimmen gemacht. Nachdem wir in voller Neoprenanzugmontur kurz den Lech entlangspaziert sind, haben wir unter Anleitung unserer Guides den Fluss schwimmend überquert, sind unter einem Baumstamm durchgetaucht und haben den Weg zurück schwimmend beziehungsweise treibend bewältigt. Die volle Action! Danach hatten wir noch um die 14 km bis zu unserem neuen Schlafplatz in Lechleiten auf und ab entlang des wunderschönen Lechs zu wandern. Angekommen in luftiger Höhe mit Blick über das gesamte Lechtal standen uns noch die zwei größten Herausforderungen des Tages bevor: Das Finden des passenden Zeltplatzes und anschließend die robuste und sichere Konstruktion unseres Schlafgemaches. Anschließend ließen wir den Tag am Lagerfeuer mit einem köstlichen Nudelgericht gemütlich ausklingen. Das Essen war zwar nicht low carb, dafür schliefen wir low tarp.

Am Lech entlang

18.07.2019: Nach einem entspannten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Steeg. Das Wandern versüßten wir uns mit selbstgedichteten Liedern und Spielen. Immer wieder hatte man einen schönen Ausblick über den Lech. Das wahre Highlight erwartete uns dann an unserem Tagesziel. Der im ‚Lechtl‘ überall bekannte Toni Knittel erzählte uns von den Anfängen seines Bluatschink-Projekts. Um das Lechtal vor Staudämmen zu bewahren, schlüpfte er in den Neunzigerjahren in die Rolle des Bluatschink, ein Ungeheuer, welches der Sage nach im Lech haust. Mit sowohl lustigen als auch ernsten Liedern schaffte er Aufmerksamkeit in der Bevölkerung, welcher der Lech seinen naturbelassenen Zustand verdankt. Wir hatten die Ehre einige der Lieder mit ihm zu singen.

19.07.2019: Heute gab es zum ersten Mal keinen Porridge. Das war eine tolle Abwechslung – Porridge finden wir trotzdem „niche“ (unser selbstgekröntes Jugendwort des Riverwalk 2019). Nach dem Frühstück wurden wir vom Motivationsteam für die längste Strecke (16 km) angespornt. Das Wegteam führte uns trotz verspätetem Abmarsch pünktlich nach Holzgau, wo nach der Mittagsjause der nächste Programmpunkt stattfand. Florian, der Vizebürgermeister von Holzgau, führte uns durch das schöne örtliche Bildungszentrum und erzählte uns, wie Holzgau zur e5-Energiegemeinde wurde. Nach der tollen Führung demonstrierten wir passend zum Freitag und anlässlich  „Fridays For Future“ für Gewässerschutz, was auf dem steilen Weg zur längsten Fußgängerhängebrücke Österreichs nicht nur uns, sondern auch Wanderern den Atem raubte. Nachdem wir die atemberaubend hohe Brücke überquert hatten, führte uns unser Weg weiter nach Elbigenalb. Müde vom Wandern kamen wir abends beim Grillplatz an. Es wurde Risotto gekocht und anschließend ließen wir den Tag am Lagerfeuer ausklingen. Nächtigen durften wir im Seminarraum und Garten der barmherzigen Schwestern in Elbigenalb.

Halbzeit und Riverfest

20.07.2019: Nach einer trockenen Nacht bei den Barmherzigen Schwestern in Elbigenalp starteten wir den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück am Rande des schönen Lechs, der an diesem Abschnitt fast an die Wildheit Kanadas erinnert. Um die 12,5 Kilometer Wanderweg etwas aufzulockern, legten wir unseren Fokus auf achtsames Gehen. Dafür begannen wir mit einer morgendlichen Meditation und später bestritten wir einen kurzen Abschnitt barfuß, um uns noch mehr mit der Umgebung und der Natur zu verbinden. Bei einem gemütlichen Picknick am Ufer des Lechs stieß Yvonne zu uns. Sie ist eine ehemalige Riverwalkerin und nun die stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins Naturpark Tiroler Lech, welcher seit 2006 die Erhaltung und Renaturierung des Flusses betreut. Yvonne erklärte die Besonderheiten und Lebensräume des Lechs in Klimm und lud uns ins Naturparkhaus ein, als überraschend ein Gewitter aufzog. Das Naturparkhaus steht in der Mitte der Klimmbrücke und wurde als Energie-Plus-Haus konzipiert. Wir werden hier zwei Tage verbringen, um gemeinsam mit dem Verein das Riverfest 2019 zu veranstalten und freuen uns schon auf die hoffentlich zahlreichen Gäste. An dieser Stelle verabschiedeten wir auch unseren „Mann im Mond“, der morgen leider wieder abreist.

21.07.2019: Nach einer verregneten Nacht starteten die Vorbereitungen für das Riverfest, das wir gemeinsam mit dem Naturpark Tiroler Lech feierten. Wir bereiteten kleine Workshops zu den verschiedensten Themen vor. Darunter “Ich packe meinen Rucksack” (beim Riverwalk lernt  man das!), Landart, Sustainable Development Goals und ein erster Einstieg in die Kunst des Tarp-Baus. Das Wetter lichtete sich erst gegen Mittag, trotzdem kamen einige Besucher*innen zum Riverfest. Nach der Schnitzeljagt zum Thema Naturpark Tiroler Lech gab es selbstgebackene Pizza aus dem mobilen Pizzaofen und Gitarrenmusik ganz nach unserem Geschmack – im Lechtl-Dialekt. Ein wunderbarer Nachmittag, gut für die Gruppe, gut für die Blasen an den Füßen und gut für die Gehmotivation.

Im Einklang mit sich selbst und der Natur

22.07.2019: Nachdem wir beim gestrigen Riverfest die Möglichkeit hatten unsere Glykogenspeicher mit Unmengen an ausgezeichneter Pizza wieder aufzufüllen, starteten wir heute gestärkt und ausgeschlafen in die neue Woche. Am Vormittag stand Rafting auf dem Programm. Gemeinsam mit unseren Guides konnten wir den Lech aus einer neuen Perspektive entdecken und ganz nebenbei ohne große Anstrengung um die 15 km bis zur Mittagspause zurücklegen. Wir waren gut in der Zeit und konnten uns noch am glasklaren Baggersee entspannen. Die restlichen 12 km führten uns entlang des Lechufers nach Holz/Höflein, wo wir unser Tarp für die Nacht aufschlugen.

23.07.2019: Der Riverwalk-Vibe hat mittlerweile alle erfasst. Bei sternenklarer Nacht verzichteten einige Riverwalker auf das low-tarpen und schliefen unter freiem Himmel. Am Morgen begrüßten wir fünf Gäste. Amarilla, die uns morgen mit einem Self-Development-Workshop beglücken wird, Nate (Programmkoordinator von Generation Earth) und Alex, beide langjährige Freunde des Riverwalks, sowie Toni und Bettina vom WWF. Nach einem kurzen, aber anstrengenden Anstieg wurden wir mit einem wunderschönen Ausblick auf Reutte und den Lech im Alpenpanorama belohnt. Bettina und Toni bereicherten unsere Wanderung mit spannenden Einblicken in die Geschichte des Gewässerschutzes am Lech und die verschiedenen Arbeitsbereiche des WWF. Zu Mittag landeten wir am Frauensee und genossen die freie Zeit am und im Wasser. Nun sitzenwir am Sportplatz in Pflach, warten auf unser Essen und freuen uns auf die Fledermausnacht mit Toni.

24.07.2019: Heute schliefen wir am Sportplatz in Pflach. Wir gingen den Tag sehr entspannt an, weil heute unser „geh-freier“ Tag war. Nach dem gemütlichen Frühstück gingen wir zu einer schönen Wiese unter Bäumen und Amarilla hielt einen Workshop über Selbstvertrauen. In den fünf Stunden haben wir uns darüber hinaus auch mit den Themen Entscheidungen, Vergleichen und Ziele auseinandergesetzt. Die Stunden verflogen und nach Snacks, baden und lesenwar es Zeit fürs Abendessen. Davon gestärkt spielten wir eine Runde Fußball. Danach besprachen wir noch den Tagesplan für morgen, sangen das Riverwalklied 2019 und betitelten es mit „Lechandary“. Verschwitzt vom Fußballspielen beschlossen wir dann noch alle in den Lech zu hüpfen – natürlich nackt.

Der Lech in Ketten

25.07.2019: Nun haben wir es endlich nach Deutschland geschafft! Die Freude über den Grenzübertritt wurde allerdings schnell gedämpft, als wir bei der ersten Verbauung des Lechs vorbeikamen. Nach 11 Tagen ‚Wildflussromantik‘ wurden wir wieder auf den harten Boden der Realität zurückgeholt: Die Tiroler Lech ist ein echtes Naturjuwel, aber leider ist seine Naturbelassenheit eine Seltenheit unter europäischen Flüssen. In einem Workshop mit Markus vom Naturbund Schongau haben wir noch mehr über die deutschen Verbauungen des Lechs und Gewässerpolitik gelernt.

Diese ganzen Infos mussten wir er einmal verdauuen.

Das Abenteuer endet doch die Reise geht weiter

26.07.2019: An unserem letzten gemeinsamen Tagen haben wir in einem Workshop mit Markus vom Naturbund einiges über die Verbauungen des Lechs in Deutschland und Gewässerpolitik gelernt. unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen und unsere Highlights und Learnings geteilt. Nach einer Mittagsjause am Bahnhof in Schongau nahmen wir zuerst Abschied von unseren indianischen Namen und dann voneinander. Obwohl wir jetzt alle die Heimfahrt antraten und den Lech hinter uns ließen, so werden uns doch die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse auch weiterhin begleiten.

 

Riverwalk 2019… only a few steps away!

Do you hear the footsteps?

(c) Toni Vorauer River in Lech Valley, near Forchach, Tirol. Austria

You will soon!

Riverwalk 2019Walk the Lech will begin this Sunday, July 14th!

20 some young adults will set off along the Lech River, in Western Austria, to discover this amazing river system. Starting at the headwaters and continuing along the banks where it eventually crosses into Germany.

Why are they walking?

You may be asking yourself, “why would a group of young people “give up” their summer breaks to walk for 2 weeks?”  Good question, and their answers can be found here!

What will they do?

Well, walk! But that’s not all, along the way, they’re likely to have life-changing adventures, experience beautiful vistas and see one of the last remaining “wild, natural rivers” in Austria and the Alps.  They’ll meet up with various experts, artists, nature lovers, and fellow adventurers.

Join the Lech Riverfest!

Want to be part of the action?  Then join the walkers, locals and river enthusiasts at this year’s Riverfest.

When? Sunday, 21. Juli 2019
Where? Naturparkhaus Klimmbrücke – Außenareal (Klimm 2, 6644 Elmen)
What to expect? Fun and games, music, workshops and snacks!
(Workshops such as survival, wild plants, land art, LIFE Lech)
+ a creative “Kinderprogramm!!!”

More here!

Let’s hear it for this year’s Riverwalkers!  To a great walk!

Are you ready for Riverwalk 2019?!

Yes, it’s true! The 6th Riverwalk is gonna happen!

The registration period has officially started: APPLY HERE!
(Deadline: 30th of April, the spaces are limited to 15 people)

Together we will hike along the Tyrolean Lech – one of the most beautiful and natural rivers in Austria. As every year, this Riverwalk will be unique. We will see a positive example of how river protection in Austria could look like and what difference people can make if they get active.

When? 14.-26.7.2019

Where? Along the Tyrolean Lech (~140 km)

What? Join 20 young adults (18-30 years old) as we discover the Tirolern Lech by hiking, cycling and rafting. Together we want to set a statement for River Protection in Austria.

Why? The goal of this year’s walk is to discover, protect and raise awareness of the importance of rivers by seeing a positive example of how river protection could look like. We want to connect and inspire people to keep protecting our last natural rivers.

Costs: In order to secure your place in the project, a participant fee of 100,00 EUR will be collected and must be paid within 3 weeks of being notified of your acceptance to the project team. This fee will help cover your costs (camping fees, meals, outdoor activities, etc.).

See you at the Riverwalk! 

 

The Austrian Riverwalk video is now live!

We’re happy to annouce that the official Riverwalk 2018 video following the 13 day journey of the Riverwalk-Austria team as they hiked and biked through the Waldviertel along the Kamp River is now online!

It not only shows images of the time they spent along the river, sleeping under the stars, cooking and living together, walking, biking, swimming but also heavily stresses the urgent need to protect Europe’s rivers!

You can help protect Europe’s rivers and waterbodies too!

Add your name to the WWF petition and send a strong message to the European Union to keep their hands off the water protection law and ensure that our rivers have the protection needed.  We love them for swimming, rafting, hiking along, fishing, kayaking, meditating, drinking! and enjoying…and more.

Enjoy this year’s Riverwalk 2018 video and sign the petition today!

The text in the video is in German.

Big thanks to the Riverwalk team and Elli for making the amazing video!